Samstag 31. Januar 2026
Vadane
Swingin' between east and west ...
Vadane – drei Silben, vier Personen und eine Vielzahl an Instrumenten. Das Quartett wandelt auf musikalischen Spuren aus Ost und West, komponiert und erfindet neu mit heimischen Kräutern und exotischen Gewürzen. In stetiger Erinnerung an das Gründungsmitglied Valentin Baumgartner zelebrieren wir die Musik. Das Produkt: eine musikalische Konversation so intim und schlicht, wie auch inbrünstig und leidenschaftlich. Hohe musikalische Qualität und gute Unterhaltung garantiert.
Nehrun Aliev (Perkussion, Klarinette), Carola Wirth (Gesang), Daniel Hildebrand (Mundharmonika, Beatbox), André Desponds (Tasten)

Samstag 14. Februar 2026 Valentinstag
“Chansons d’amour” – Edith Piaf Soirée
Kerstin Heiles – Gesang
Claire Pasquier – Flügel
Das Leben von Edith Piaf war schnell, männerverzehrend und derb. Als sie mit 47 Jahren 1943 starb, lag die größte Chansonkarriere der Welt und das tragische Leben einer immer wieder verlassenen Frau hinter ihr. Edith Piaf, in tristen Hinterhöfen unter Straßenkünstlern aufgewachsen, hat mit ihrer großen Stimme und ihrer zierlichen Statur Millionen Menschen verzaubert und gleichzeitig das Leben so verschlungen, dass sie daran zugrunde ging. Trotzdem, „Nein, ich bereue nichts“, war das Lebensmotto der legendären Sängerin, die ca. 300 zum Teil unvergessliche Chansons hinterliess, von Milord über Padam bis zu Je ne regrètte rien.
Geniessen Sie mit der Interpretin und Piaf-Darstellerin Kerstin Heiles aus München in Begleitung von Claire Pasquier am Piano
bei den schönsten Lieder Édith Piafs ein Wechselbad aus Melancholie und Frechheit, Heiterkeit und Tragödie - und großer Musik.

Samstag 28. Februar 2026
Trio Todo Tango
Das Trio Todo Tango (Sven Angelo Mindeci - Akkordeon, Jojo Kunz - Kontrabass, Urs Stirnimann - Gitarren)
Das Schweizer Trio bespielt seit seit bald 20 Jahren voller mitreissender Spielfreude und messerscharfer
Präzision Konzertbühnen und Milongas.
Die mitreissende Trioformation, ob mit Arrangements traditioneller argentinischer Musik oder mit Werken des
unvergesslichen Astor Piazzolla - es wird eine Sternstunde des Tango!

Samstag 28. März 2026
Jenisch Bluet – Musique du voyage
Das Lebensgefühl, die Freude, die Sehnsucht der Fahrenden - wo wäre es besser spürbar als in der wunderbaren Musik?
Das Ensemble macht sich auf eine Reise durch die Musik der Fahrenden, verwoben mit Texten und Moderationen aus der jenischen Kultur. Es erklingen Kompositionen von Counousse Mülhauser, Musik von Schweizer Fahrenden, Jazz manouche von Django Reinhardt, Ländler und Roma-Lieder aus dem Osten.
Ein Feuerwerk der Gefühle: Nostalgie, übersprühende Lebensfreude, rassiger Csardas wechseln sich ab mit Wissenswertem und Anekdoten aus dem fahrenden Leben.
Joseph «Counousse» Mülhauser, Schwyzerörgeli
Nina Ulli, Violine

Samstag 2. Mai 2026
TWO-gether
Goran Kovacevic &
Stefan Baumann
Stefan Baumann und Goran Kovacevic verbindet ihr breites Spektrum über viele musikalische Genres, ihre Lust zu improvisieren, ihr interdisziplinäres Schaffen in Tanz, Theater, Film und Klangkunst, die Liebe zur Musik und die Virtuosität auf ihren Instrumenten. Es treffen sich zwei Künstler, die beide ihre eigene Sprache entwickelt haben und sich intuitiv verstehen.
Der riesige Tonumfang, der singende Klang und die stilistische Bandbreite des Akkordeons und der erdige, wehmütige und sehnsüchtige Klang des Cellos ergänzen und bereichern sich, strahlen, singen, atmen, tanzen, weinen, jubeln, flüstern, verschmelzen, versinken, funkeln, brummeln, hecheln - eine riesige Klangpalette welche die beiden Musiker ausloten und virtuos bespielen.
Dabei verbinden sie persönliche künstlerische Eigenheiten und reichen musikalischen Erfahrungen von Folk über Jazz bis zu Improvisationen, und verweben diese mit Meilensteinen der klassischen Musikgeschichte.
Ihr gegenseitiges Verständnis und die Musik als universelle Sprache schaffen eine grenzenlose Einheit, eine Symbiose voller Lebenslust und Übermut, zum intensiven Hören, Abtauchen und Ergründen!
Musik, die berührt und bewegt!

Samstag 24. Oktober 2026
Landstreichmusik Altfrentsche Besetzung
Walzerwahnsinn
NEUE VOLKSMUSIK / JAZZ / IMPROVISATION
Als Freigeister der traditionellen Streichmusik verbinden der Geiger Matthias Lincke , Elias Menzi am Appenzeller Hackbrett und Bassgeiger und Jodler Hiasl ihre traditionellen Wurzeln mit ihrem Drang nach spontanem musikalischen Ausdruck. In traditioneller «Altfrentscher Besetzung» (Geige, Hackbrett, Kontrabass) überraschen sie mit gewagten Verbindungen von Streichmusik und Improvisation.
Wenn Geigerin Andrea Kirchhofer auf die Altfrentsche Besetzung trifft, durchmischt sie deren hausbackene Streichmusik mit neuartigen Klängen aus Klezmer, Minimalmusic und Tango.
Das Quartett spielt auf mit ungewohnten Klängen im Spannungsfeld zwischen dem kauzigen Jazz eines Thelonious Monk und klassischer Appenzeller Streichmusik, geprägt von Musikantenfamilien wie den Mosers oder Alders.
In ihrem aktuellen Programm «Walzerwahnsinn» tauchen sie ein in die hypnotische Drehbewegung und die ureigene Trance des Walzers und bringen ihn zum Durchdrehen!
"Altfrentsch", ein heute nur noch selten gebrauchter Begriff im Appenzeller Dialekt, geht zurück auf den deutschen Ausdruck "altfränkisch". Vom mittelhochdeutschen "altvrenkisch" herrührend ("in der Art der alten Franken") bedeutet er soviel wie "altmodisch", "nach altem Brauch".
Matthias Lincke (Geige, Gesang)
Andrea Kirchhofer (Geige, Gesang)
Elias Menzi (Appenzeller Hackbrett)
Matthias Härtel (Kontrabass, Gesang)
http://matthiaslincke.ch/altfrentsche_besetzung.htm
https://altfrentschebesetzung.bandcamp.com/album/altfrentsch

14.November 2026
Sere Serpe
Levantine Avant Folk
Nach Jahren im Trio, in denen die Musiker*innen dem Sound des traditionellen türkischen Songbooks ihren Stempel aufgedrückt haben, erfindet sich die Band als Quartett neu. Neben archaischen Melodien aus der Türkei und dem Raum der Levante haben Eigenkompositionen den Weg in Sere Serpes Repertoire gefunden. Mit Pio Schürmann hat man einen einfühlsamen und versierten Keyboarder hinzugeholt, der die Musik des Quartetts mit ausgeklügelten Sounds bereichert.
Die Musik bleibt sich indessen Treu: vermischt mit der Verspieltheit des Jazz, der Freiheit der Improvisation und der Verfremdung durch Elektronik kreieren die vier Musiker*innen ein Spannungsfeld, das sie mit viel Spielfreude und Sensibilität, Tiefem, Humorvollem und Abstraktem sowie Virtuosität und Zurückhaltung ausloten.
GIZEM ŞIMŞEK | GESANG
CHRISTIAN MOSER | OUD, ELEKTRONIK
PIO SCHÜRMANN | KEYBOARD/SYNTH
LUCIO MARELLI | DRUMS, PERCUSSION
