Samstag 24. Oktober 2026
Landstreichmusik Altfrentsche Besetzung
Von Monk bis Moser"
NEUE VOLKSMUSIK / JAZZ / IMPROVISATION
Als Freigeister der traditionellen Streichmusik verbinden der Geiger Matthias Lincke , Elias Menzi am Appenzeller Hackbrett und Bassgeiger und Jodler Hiasl ihre traditionellen Wurzeln mit ihrem Drang nach spontanem musikalischen Ausdruck. In traditioneller «Altfrentscher Besetzung» (Geige, Hackbrett, Kontrabass) überraschen sie mit gewagten Verbindungen von Streichmusik und Improvisation.
Wenn Geigerin Andrea Kirchhofer auf die Altfrentsche Besetzung trifft, durchmischt sie deren hausbackene Streichmusik mit neuartigen Klängen aus Klezmer, Minimalmusic und Tango.
Das Quartett spielt auf mit ungewohnten Klängen im Spannungsfeld zwischen dem kauzigen Jazz eines Thelonious Monk und klassischer Appenzeller Streichmusik, geprägt von Musikantenfamilien wie den Mosers oder Alders.
In ihrem aktuellen Programm «Walzerwahnsinn» tauchen sie ein in die hypnotische Drehbewegung und die ureigene Trance des Walzers und bringen ihn zum Durchdrehen!
"Altfrentsch", ein heute nur noch selten gebrauchter Begriff im Appenzeller Dialekt, geht zurück auf den deutschen Ausdruck "altfränkisch". Vom mittelhochdeutschen "altvrenkisch" herrührend ("in der Art der alten Franken") bedeutet er soviel wie "altmodisch", "nach altem Brauch".
Matthias Lincke (Geige, Gesang)
Andrea Kirchhofer (Geige, Gesang)
Elias Menzi (Appenzeller Hackbrett)
Matthias Härtel (Kontrabass, Gesang)
http://matthiaslincke.ch/altfrentsche_besetzung.htm
https://altfrentschebesetzung.bandcamp.com/album/altfrentsch

14.November 2026
Sere Serpe
Levantine Avant Folk
Nach Jahren im Trio, in denen die Musiker*innen dem Sound des traditionellen türkischen Songbooks ihren Stempel aufgedrückt haben, erfindet sich die Band als Quartett neu. Neben archaischen Melodien aus der Türkei und dem Raum der Levante haben Eigenkompositionen den Weg in Sere Serpes Repertoire gefunden. Mit Pio Schürmann hat man einen einfühlsamen und versierten Keyboarder hinzugeholt, der die Musik des Quartetts mit ausgeklügelten Sounds bereichert.
Die Musik bleibt sich indessen Treu: vermischt mit der Verspieltheit des Jazz, der Freiheit der Improvisation und der Verfremdung durch Elektronik kreieren die vier Musiker*innen ein Spannungsfeld, das sie mit viel Spielfreude und Sensibilität, Tiefem, Humorvollem und Abstraktem sowie Virtuosität und Zurückhaltung ausloten.
GIZEM ŞIMŞEK | GESANG
CHRISTIAN MOSER | OUD, ELEKTRONIK
PIO SCHÜRMANN | KEYBOARD/SYNTH
LUCIO MARELLI | DRUMS, PERCUSSION

Samstag 9. Januar 2027
LENZIN / HATZIGEORGIOU
Saxophon & Gitarre, direkt aus dem Herzen
Der Saxophonist Peter Lenzin und der Gitarrist Saki Hatzigeorgiou stehen für handgemachte Musik voller Tiefe, Gefühl und Authentizität. Mit ihrem aktuellen Programm nehmen sie das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die bunte Welt des Jazz – mal lyrisch und leise, mal groovend und verspielt.
Ihre Musik lebt vom spontanen Dialog – zwischen den Musikern und mit dem Publikum. So wird jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis.
Ein Duo mit Seele, Sound – und der Freiheit, sich in jedem Takt neu zu erfinden.
peterlenzin.ch

Samstag20. Februar 2027
Ambäck
Wolkebödeler
Der musikalische Ausbruch ist längst gelungen. Nun geht es nicht mehr um Distanznahme von Althergebrachtem – AMBÄCK vertiefen sich weiter in ihre selbst geschaffene Dimension, die den ganzen Raum zwischen Boden und Wolken zu umspannen weiss. Bisweilen sind wir näher am musikalischen Nährboden der drei Innerschweizer, wie zum Beispiel in den beiden «Stöpsel», aber ganz sicher können wir nie sein, dass wir nicht plötzlich in den Wolken landen: In «Birbäumli» etwa wähnen wir uns gerade noch in einem uralten Volkslied, wo uns Örgeli, Geige und Kontrabass in melancholischem Dreiklang eine ewig gültige Sage erzählen, und urplötzlich galoppieren wir in wechselhaften Rhythmen davon. Das Webmuster des AMBÄCKschen Klangteppichs ist also noch versponnener, und dennoch legen wir uns gerne darauf und geniessen den manchmal wilden, manchmal sanft wogenden musikalischen Wellenritt. Dies liegt an der technischen und virtuosen Brillanz des Trios um Andreas Gabriel (Geige), Pirmin Huber (Kontrabass) und Markus Flückiger (Schwyzerörgeli)
Wir wissen zwar nicht, wohin es uns da verschlägt, aber wir haben vollstes Vertrauen: Es ist ein guter Ort, irgendwo dort zwischen Boden und Wolken.
ambaeck.ch

Samstag 13. März 2027
Akkordeonduo Patricia Draeger - Sergej Simbirev
Das Akkordeon-Duo Patricia Draeger und Sergej Simbirev scheut keine Grenzen, nichts ist vor der Spiellust der beiden Knopfvirtuosen sicher. Sie fühlen sich im Tango Nuevo des Altmeisters Astor Piazzolla genauso zuhause wie bei Bach, der klassischen Moderne, der osteuropäischen Volksmusik oder der Improvisation.
Die Zugerin Patricia Draeger und der in der Ukraine geborene Sergej Simbirev sind seit über zwanzig Jahren privat wie auch musikalisch ein Paar. Ihr Ziel ist es, verschiedene Stile und Musikrichtungen zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen.

Samstag 1. Mai 2027
Goran Kovačević & Nina Ulli
Gipsy Serenade
...ob feurig-virtuos oder zart-schmelzend - Zigeunermusik findet den Weg direkt in die Seele. Die Geige jubiliert und weint, das Akkordeon atmet, winselt und singt sich die Seele aus dem Leib...
Die Geigerin Nina Ulli entlockt ihrem Instrument virtuose Läufe, glückselige Jauchzer und tränenreiche Melodien. Der Akkordeonist Goran Kovacevic erweckt sein Akkordeon zum Leben, er umarmt es und entlockt ihm die ganze Bandbreite von Emotionen, die dieses einzigartige Instrument hervorzurufen vermag.
Der Abend begeistert mit klassischen Virtuosenstücken, Tango Nuevo, Eigenkompositionen und Traditionals. Musik, welche den Saal zum Vibrieren und Herzen zum Tanzen bringt.

Samstag 29. Mai 2027
CLAC
Crazy Little Alpine Combo
ist Balsam für Aug und Ohr und Vielerlei oder auch ganz einfach so; passend zu Haus, Hof oder Garten.
Mit den drei smarten Herren und den zwei reizenden Damen, die gut und gern für drei liefern können, ist CLAC bereits gendergerecht, auch ziemlich klimaneutral: unabhängig von Strom- und anderen Netzwerken, trotzdem mit Spannung und starkem Output.
Bestens geeignet also, verkrustete Alltagsrückstände aufzuweichen und alles Böse und Grobe auf Abstand zu halten
Barbara Gesang Flötenspiel /Anik Rhythmus Gesang / Paul Bass Gesang / Guido Guitarra Gesang

Samstag 2. Oktober 2027
Duo AlpTraum
Clarigna Küng und Stefan Baumann
Duo AlpTraum: Appezöllisch Bach
Clarigna Küng und Stefan Baumann sind beide verwurzelt in der Appenzeller Volksmusik, sind an Musikhochschulen klassisch ausgebildet und kreieren in vielfältigen Kontexten ihre eigene Musik.
Sie verbindet eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Musik Johann Sebastian Bachs. Clarigna Küng verwebt in ihrem Soloprogramm die Bach-Violin-Sonaten mit Eigenkompositionen, Volksmusik und Jodeln, Stefan Baumann kombiniert die Bach-Suiten für Cellos solo mit Eigenkompostionen und Improvisationen.
Es steckt viel Potenzial, Virtuosität und Freude im gemeinsamen Musizieren. Wir entwickeln eine gemeinsame Musiksprache, die sich aus unserem grossen Erfahrungsschatz speist, mit der musikantischen Frische der Volksmusik, der ernsthaften, intensiven Beschäftigung mit Bachs Solowerken, Inspirationen aus dem Jazz und der Neugier diese in einen neuen Kontext zu setzten und so ein anderes Hören und Erfahren zu kreieren.
Wir sind überzeugt, dass die traditionelle Konzertperformance mit ihren Ritualen in der Zeit stecken geblieben ist. Eine bewusste Dramaturgie und das Einbetten von klassischen Werken in neue Kontexte ist bereichernd. Volksmusik, Jazz und klassische Musik waren schon immer sehr eng verwoben, die klassischen Komponisten inspirierten sich von traditionellen Tänzen wie Bach in seinen Solo-Suiten. Wir machen diese Verwebungen hör- und erlebbar.
Im Heute ist Musik jederzeit und überall in ihrer ganzen Fülle verfügbar. Als Interpret*in wird es selbstverständlich, virtuos durch die verschiedenen Stile zu reisen. Wir stellen uns das vor wie bei einem exquisiten Essen, wo die verschiedenen Einflüsse in einer Abfolge von Geschmäckern, Sinneseindrücken und Konsistenzen zu etwas Neuem und Unvergesslichem kombiniert werden.
Wie klingt das? Abwechslungsreich, überraschend, berührend, nachdenklich, fröhlich, virtuos. Eine Klangreise, persönlich, offen, bekannt, respektvoll neu kombiniert, klangfarbig, bereichernd.
Die Kombination von Stimme, Violine und 6-saitigem Cello mit einem Tonumfang vom Kontrabass bis zur Violine ist vielseitig. Kombiniert mit Spieltechniken der historischen Aufführungspraxis, der Volksmusik, dem romantischen Repertoire und virtuosen Begleitungen inspiriert von Jazz und der Alternative- String- Szene in Amerika mit rhythmischer Vielfalt und akkordischem Spiel sind überraschend, unterhaltsam und vielfältig.
Lassen Sie sich verzaubern und entführen!
Clarigna Küng und Stefan Baumann

Samstag 6. November 2027
pure
Gabriela Krapf & Marc Jenny
Gabriela Krapf und Marc Jenny PURE Stimme und Kontrabass, Melodie und Grundton, Himmel und Erde – das Feld könnte nicht weiter aufgespannt werden. Die Sängerin Gabriela Krapf und der Kontrabassist Marc Jenny bespielen jedoch auch lustvoll die Zwischenwelten. Mit Charme und Fantasie wühlen sie im Jazzfundus, wagen Ausflüge in den Pop und tupfern da ein paar Pianoklänge und dort etwas Perkussion aufs Klangbild – «simply pure». Im reduzierten Setting suchen sie die Maximalvariante oder die Ruhe zwischen den Polen. Die Jazzsängerin Gabriela Krapf überrascht immer wieder mit grosser stilistischen Offenheit und speziellen Projekten. Kontrabassist Marc Jenny klopft sein Instrument auf neue Klänge ab und fühlt sich in vielen Stilen zu Hause. Gemeinsam schaffen sie viel Raum für die Musik, unaufgeregt und faszinierend!
